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Günther Pallaver

Südtiroler Parteiengeschichte

Entwicklungen, Besonderheiten, Persönlichkeiten

Ideologische und ethnische Bruchlinien kennzeichnen die Geschichte der Südtiroler Parteien seit jeher. Der ungleiche Kampf zwischen Kapital und Arbeit zieht sich ungebrochen seit der Gründung der Parteien im Kronland Tirol bis heute durch. Doch von Anfang an wird diese ideologische Bruchlinie durch die „nationale Frage“ überlagert: Südtirols Parteien sind konfrontiert mit Grenzziehungen, der Frage nach Selbstbestimmung oder Autonomie sowie mit Nationalismus, ethnischen Gegensätzen oder dem Versuch, diese zu überwinden und friedensstiftend zu wirken. Die Territorialisierung der Politik, der europäische Einigungsprozess und der zunehmende Vertrauensverlust haben die Identität der Parteien in den letzten Jahren stark verändert. Prägend für Parteien waren immer – auch streitbare – politische Persönlichkeiten wie Cesare Battisti, Eduard Reut-Nicolussi, Silvio Flor oder in der Nachkriegszeit Silvius Magnago, Pietro Mitolo, Alexander Langer und Luis Durnwalder, weniger jedoch Frauen wie etwa Lidia Menapace. Ihre Lebensgeschichten ergänzen die Geschichte der Parteien.

Südtiroler Parteiengeschichte

 

Erscheinungstermin: Frühjahr 2018

Ladenpreis: Ca. Euro 24,90
franz. Broschur
16,5 x 24,5 cm | ca.192 Seiten
ISBN: 978-88-7283-505-0
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