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Wer sind Sie denn wirklich, Herr Gasbarra? (E-Book)
Eine Vatersuche auf zwei Kontinenten
  • 899-DE
  • 978-88-7283-899-0

Ein Mann mogelt sich durch den Zeitspalt zwischen Kommunismus und Faschismus, glitscht durch die Leben liebender Frauen. Gabriel Heim erzählt die faszinierende Geschichte seines Vaters, der dem Sohn zumindest eine starke, erst spät aufgetauchte Schwester geschenkt hat. Was für ein bewegendes, großartig recherchiertes Buch.

Ursula Krechel, Trägerin Deutscher Buchpreis

Kommunist, Faschist, Lebemann

Felix Gasbarra (1895–1985) war Berliner, Italiener, Autor, Dramaturg, Übersetzer, arbeitete mit Bert Brecht und schrieb Reden für Mussolini. Erst über eine Seekiste in Brasilien erfährt Gabriel Heim, wer sein Vater wirklich war.

Gasbarra und seine Frau, die Künstlerin Doris Homann, arbeiteten mit dem Who‘s who der Berliner Kulturszene der 1920er-Jahre. Mehrmals wurde Gasbarra inhaftiert, nach seiner Auswanderung nach Rom 1933 trat das ehemalige KPD-Mitglied den Faschisten bei. Zu Kriegsende wechselte er erneut die Seite und kam mit den Alliierten nach Bozen, wurde dort Pressezensor und verfasste Hörspiele. 1948 zerbrach die Ehe, Homann zog nach Brasilien. Dort findet der uneheliche Sohn viele Jahre später endlich Zeugnisse seines Vaters.

» spannende Zeitreise durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

» Schauplätze Berlin, Rom, Bozen, Brasilien

» Das Paar verkehrte und arbeitete mit Erwin Piscator, Franz Jung, Klaus Mann, Walter Mehring, Käthe Kollwitz, Wassily Kandinsky u. a. m.

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Rezensionen:

Schillernde Zeitgeschichte: Alle Wetter!

Thomas Leitner, Der Falter

Ein Schicksal, das die Zwiespältigkeit des 20. Jahrhunderts widerspiegelt.

Kulturzeit, 3sat

Was für eine Lebensgeschichte!

Arthur Honegger, SRF 10 vor 10

Ohne direkte Wertung, sachlich und mit einer verständlichen Distanz blickt Heim auf das unstete, rätselhafte Leben seines Vaters. Entstanden ist ein faszinierendes Memoir.
Petra Reich, LiteraturReich.de

Heim gelingt es, die unheimliche Karriere eines politischen Chamäleons vor Augen zu führen; niemals wertend, stets mit der gebotenen Distanz und mit klarem Blick.

Ralf Höller, nd.Der Tag

Ein irres Leben. Wäre es ein Roman, würde man dieses kurvige Leben eines talentierten Opportunisten für unglaubwürdig halten.

Georg Mair, ff – Das Südtiroler Wochenmagazin

Gabriel Heim gelingt es, das faszinierende, aber auch zwiespältige Leben seines Vaters Felix Gasbarra, den er nicht kennengelernt hat, zu enthüllen.

Kathrin Schwarz, We read Indie

Die Wandlungen und Seitenwechsel Gasbarras zu erzählen und Gründe dafür zu suchen – ohne dabei rechtfertigend zu werden – ist Gabriel Heims großes Verdienst.

Irene Zanol, Literatur in Tirol


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Technische Daten

Gabriel Heim
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