Veranstaltungen

29.02.2024

Vielfalt statt Einfalt

Ein Gottfried-Solderer-Abend

Am 1. März wäre Gottfried Solderer, Gründer der „FF“ und der Edition Raetia, 75 geworden. Am Vorabend, dem 29. Februar, erinnert im Bozner Filmclub ab 18:30 Uhr ein abwechslungsreiches Kulturprogramm an ihn und sein Wirken:

 

  • Erinnerung an den Verlagsgründer und Kurzvideo mit Interviewaufnahmen
  • Lesung von Andreas Maier, Suhrkamp-Autor und Freund von Gottfried
  • Gespräch zum Verlagswesen zwischen Alphabeta-Gründer Aldo Mazza und Raetia-Programmleiter Thomas Kager
  • Lesung von Selma Mahlknecht, Raetia-Autorin und Entdeckung Gottfrieds
  • Podiumsdiskussion zur Medienfreiheit und zum geplanten Medienbeirat mit Magdalena Amonn (FF), Krista Romen (Rai Südtirol), Christoph Franceschini (Salto) und Patrick Rina (Journalist:innengewerkschaft). Moderation: Verena Pliger

 

Eine Veranstaltung der Edition Raetia und der FF 

Der Eintritt ist kostenlos.

Ab 19.02. Platzreservierungen über den Filmclub und über www.filmclub.it/de/tickets/reservierung

Ort: Filmclub Bozen (Saal 1) | Dr.-Josef-Streiter-Gasse 8/D, 39100 Bozen
Zeit: 18:30
01.03.2024

„Ja, das bin ich und das ist meine Geschichte“

Buchpräsentation

Buchpräsentation von Autorin Julia Ganterer mit Filmpräsentation „I LOVE YOU“ von Riccardo Angelini.

Ort: Frauenmuseum Meran | Meinhardstraße, 2, 39012 Meran
Zeit: 18:00
01.03.2024

L'ultima madre

Presentazione del libro

L'autore Alex Boschetti dialoga con Beatrice Esposito e Salvo Cotrino.

Ort: La Tenda | Via Monte Kosica, 41121 Modena
Zeit: 18:00
01.03.2024

Wer sind Sie denn wirklich, Herr Gasbarra?

Lesung und Gespräch mit Gabriel Heim

Lange Zeit wusste Gabriel Heim nichts über seinen Vater. Seine Mutter, die Schauspielerin Ilse Heim, hütete eisern ihre Geheimnisse. Ihre große Liebe, der Vater von Gabriel, Felix Gasbarra, war italienisch-deutscher Herkunft, machte politisches Theater, übersetzte, arbeitete mit Bert Brecht zusammen, schrieb Reden für Mussolini. Er hatte alle Spuren verwischt und vernichtet, wie Heim viel später erfuhr. Immerhin fand er nach dem Tod seiner Mutter heraus, dass er Halbschwestern väterlicherseits haben musste. Spuren führten nach Brasilien, doch fündig wurde Heim nicht. Erst eine Meldung auf Facebook mit der Frage nach einer möglichen Verwandtschaft brachte schließlich eine große Seekiste zum Vorschein und damit Licht ins Dunkel – teilweise zumindest. Heim war inzwischen fast 70 Jahre alt. Was macht eine solche Geschichte mit einem? Der Autor gibt Auskunft und liest aus seinem Buch „Wer sind Sie denn wirklich, Herr Gasbarra?“.

 

Moderation: Anne-Lise Hilty.

 

Eintritt inkl. Apéro: 7.– mit Bibliothekskarte oder Karte Bider & Tanner; 10.– ohne Karte. Kein Vorverkauf, Tickets direkt vor Ort erhältlich.

 

In Kooperation mit der Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche BL.

Ort: Stadtbibliothek Basel | Im Schmiedenhof 10, 4000 Basel (CH)
Zeit: 19:00
05.03.2024

Wer sind Sie denn wirklich, Herr Gasbarra?

Lesung und Gespräch mit Gabriel Heim und Lina Gafner

Historische Biografien haben Konjunktur, das geschriebene Leben fasziniert. Aber welche Lebensgeschichten sind überhaupt erzählbar? Und wie geht man mit der Geschichte um, wenn man das Leben der eigenen Familie rekonstruiert?

Die Historikerin und Kulturvermittlerin Lina Gafner und der Autor und Regisseur Gabriel Heim diskutieren über Vatersuche, Frauengeschichten und die Kraft von Lebensgeschichten im Spannungsfeld zwischen historischer Wahrheit und wahrhaftiger Fiktion.

 

Moderation: Bettina Spoerri, promovierte Literaturwissenschaftlerin, Autorin, Verlegerin

 

 

Eintritt: 20 CHF / Zu den Tickets

 

Ort: Landesmuseum Zürich, Auditorium Willy G. S. Hirzel | Museumstrasse 2, 8001 Zürich (CH)
Zeit: 18:30