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An der Grenze
Sieben Orte des Übergangs in Tirol, Südtirol und im Trentino
  • 423-DE
  • 978-88-7283-423-7

Sich mit Grenzen zu beschäftigen bedeutet, sich mit kom­plexen, vordergründig oft widersprüchlichen und gleichzeitig faszinierenden Entwicklungen auseinanderzusetzen. Ethnologen und Historiker aus Tirol, Südtirol und dem Trentino stimmten darin überein, dass sich nur durch den "doppelten Blick" der beiden Disziplinen die Bedeutung und Entwick­lung der Grenzen erschließen lässt. Dabei wurden die kleinen, aber bedeutsamen Grenzorte zum Gegenstand der Unter­suchungen, indem an und in ihnen die Auswirkungen der großen zeithistorischen Ereignisse und europäischen Entwick­lungen beobachtet wurden. Die Beiträge beschäftigen sich mit den Grenzorten an nationalen Grenzverläufen wie Brenner, Reschen oder Arnbach/Winnebach, mit dem ehemaligen nati­onalen Grenzort Ala, der sich am Ende des Ersten Weltkrieges zu einem regionalen Grenzort zurückgewandelt hat, mit der Provinzgrenze Salurn, die eine starke symbolische Bedeutung hat, und mit zwei besonderen Grenzorten, die durch Straßen­tunnel aus der Abgeschiedenheit geholt wurden, nämlich den Straßentunnel zwischen dem Nonstal und dem Ultental sowie die Felbertauernstraße, die Osttirol mit Nordtirol verbindet.


Die italienischsprachige Ausgabe des Buches hat den Premio d’Onore „Caterina De Cia Bellati Canal“ 2013 gewonnen.

An der Grenze
Sieben Orte des Übergangs in Tirol, Südtirol und im Trentino
423-DE
978-88-7283-423-7

Technische Daten

16,5 x 24,5 cm | 447 Seiten
Andrea Di Michele | Emanuela Renzetti | Ingo Schneider | Siglinde Clementi
Siglinde Clementi
Andrea Di Michele
Emanuela Renzetti
Ingo Schneider
(Hg.)
franz. Broschur
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