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Vita Minima
  • 247-DE
  • 978-88-7283-247-9

Die Erzählung beschreibt die letzten Tage des Lebens der 71-jährigen Luise, die einen Ausflug macht und von dem Spaziergang nicht mehr zurückkehrt. Sie hat sich im Wald verirrt und erfriert. Parallel dazu wird erzählt, wie ihre Tochter Marie und ihr Mitbewohner Eduard diese Tage verbringen. Zwischen den beiden Letzteren und Luise gibt es bis zum Schluss keinen Kontakt, aber eine enge Verbundenheit. Luise taucht immer wieder in deren Gedankenwelt auf. Die Erzählung endet mit dem Tod von Luise. Der Titel „Vita Minima“ bezieht sich auf jenen Zustand menschlichen Lebens, in dem der Körper mit minimalen Restenergien die Lebenserhaltung ermöglicht. Bis das Herz aufhört zu schlagen. Der Begriff zieht sich als roter Faden durch die ganze Erzählung, konfrontiert alle Personen: Was ist „Leben“, was „Vita Minima“?

Rezensionen:

Die Reduktion ist in allen Kunstrichtungen die größte Kunst. Renate Scrinzi fährt in diesem Text alles zurück, was üblicherweise großes Drama ausmacht. Verblüffend sind zwei Erkenntnisse: Der Mensch braucht tatsächlich fast nichts, wenn er sich auf das Leben konzentriert, und ein Text kommt mit ganz wenigen Elementen aus, um dennoch groß zu sein. Ein schönes Leseerlebnis!
Helmuth Schönauer

„Vita Minima" enthält mehr Wahrheit als eine wahre Geschichte, die dem Leben nachgeschrieben ist.
Hinter dem, was sie sagt, verbirgt sich eine fragile Stärke, eine Energie, die Schwankungen unterliegt, ein Selbstbewusstsein, das sich in Frage stellt.
ff - Südtiroler Wochenmagazin, Georg Mair

Eine kurze Erzählung, die so atemlos geschrieben ist, dass man leicht in einen Sog gerät und sie in einem Zug ausliest. "Vita Minima" beschreibt die "normale" Tragik, dass am Ende nicht einmal der Schatten eines Lebens bleibt.
Brenner-Archiv/Literaturhaus am Inn, Christine Riccabona

Vita Minima
Renate Scrinzi
247-DE
978-88-7283-247-9

Scheda tecnica

12 x 19 cm | 80 pagine
Renate Scrinzi
Brossura con alette
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