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Filadressa 04
  • 336-DE
  • 978-88-7283-336-0

Scheitern verkörpert das Gegenteil des Glücksversprechens der Moderne. Die literarische Jahreszeitschrift „filadrëssa“ will das verdrängte Phänomen des Scheiterns subtil in den Raum stellen und anhand verschiedenster Ausdrucksformen ein vielschichtiges Bild „zu Fall gekommener Ideale“ entwerfen. Herzstück der Ausgabe sind Einblicke in das Schaffenswerk des 1990 verstorbenen Lyrikers Klaus Menapace. Während er nach außen die in seinen Augen gegensätzlichen Wahrheiten mit bissigem Zynismus abtat, interessieren seine zarten und über Landesgrenzen hinaus bekannten Gedichte umso mehr, da sie Spiegelbild eines Zerrissenen sind, der imstande war, seine Zweifel und wirren Empfindungen, einer teils lebendigen und teils leblosen Gefühlswelt, literarisch brillant zum Ausdruck zu bringen.

Autorinnen und Autoren:
Gotthard Bonell | Ann Cotten | Bettina Galvagni | Alberto Gastaldi | Aaron Gottardi | Thomas Grandi | Kurt Gritsch | Martin Hanni | Markus Hellweger | Birgit Holzner | Manuela Kerer | Elisabeth von Leon | Selma Mahlknecht | Klaus Menapace | Werner Menapace | Margareth Obexer | Lissy Pernthaler | Lorenza Rega | Sara Remorini | Christine Riccabona | Monika Rinck | Leander Schwazer | Anna Stecher | Carlo Suani | Nadja Thoma | Daniela Trocker | Hermann Winkler | Marta Zaccardi | Jørg Zemmler | Ulrich Zieger

Mit Audio-CD: Gedichtvertonungen und Klangkompositionen zu Klaus Menapace von Peter Holzknecht

mp3-Downloads: Vorräte | 2 Bluesgedichte

Rezensionen:

Der eigentliche Schwerpunkt liegt auf dem Traminer Autor Klaus Menapace. Menapaces Figur und Werk sind das wahre Herystück der „filadressa“ und die Auseinandersetzung mit diesem Autor lohnt sich. Menapaces Gedichte stellen sich solidarisch auf die Seite des Lesers und unterstreichen eigentlich die Unmöglichkeit, der eigenen Sensibilität aus dem Wege zu gehen.
Der Zeitschrift liegt zudem eine CD bei. Diese Vertonungen, die ebenso atmosphärisch wie abstrakt gehalten sind, holen die Texte in die Gegenwart, lösen sie vom biografischen und literaturhistorischen Kontext im gedruckten Teil und ermöglichen so eine Neubewertung.
Neue Südtiroler Tageszeitung

Eine beherzte Art der Regie. So frank und frei, wie es das Konzept der Zeitschrift erlaubt, stücken sich die Beiträge zu einem Kulturheft der „Kontexte der Südtiroler Literatur“ zusammen. Was die Zeitschrift dabei von dem eingeebneten Konterfei eines bunten Allerlei fernhält, ist under anderem jener Teil, der dem verstorbenen Dichter Klaus Menapace aus Tramin gewidmet ist und verstärkt durch die brillante Erzählung „Cortaccia-Kurtatsch“ von Ulrich Zieger eine spezielle und intensive Gewichtung einer lokalen Eigenheit erhält.
Christine Vescoli

Filadressa 04
336-DE
978-88-7283-336-0

Scheda tecnica

21 x 27 | 144 pagine
Martin Hanni
Peter Holzknecht
Luca Coser
(a cura di)
Cartonato con sovraccoperta
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